Christoph Kulle

emmotional
realism art

Im Mittelpunkt seiner Werke stehen hyperrealistische Portraitarbeiten von Mensch und Tier. Die Herausforderung des realistischen Zeichnens und der hierfür erforderlichen akribischen Detailgenauigkeit, ermöglichen ihm neue Realitäten zu schaffen, die auf dem Originalfoto nicht zu sehen sind. Hier unterscheiden sich die Gestaltung und der Zweck der Fotos von denen eines klassischen Fotografen.

Über den
Künstler

Geboren 1978 in Merzig, Deutschland. Er absolvierte ein interdisziplinäres Studium an der Hochschule der Bildenden Künste in Saarbrücken und schloss mit einem Diplom in Kommunikationsdesign ab.

Christoph ist Designer und 3D Illustrator. Als freiberuflicher Art Director arbeitet er sowohl mit traditionellen als auch mit digitalen Medien, berät und entwickelt Konzepte und Strategien für die visuelle Kommunikation von Marken.

Statement

Ein Foto ist für mich ein Leitfaden und Referenz für mein endgültiges Werk. Mit der Übersetzung einer Fotografie in eine Zeichnung eröffne ich dem Betrachter eine neue emotionale Perspektive.

Dieser Prozess beginnt bereits mit der Betrachtung des Referenzfotos, das auf den ersten Blick einfach einen Teil der Wirklichkeit abzubilden scheint. Es sind jedoch die unsichtbaren, subtilen Elemente, die später in die Zeichnung einfließen.

Referenzfotos müssen deswegen für mich stimmig sein. Manche lehne ich aus diesem Grund ab, da ich genau nicht nur das zeichne, was man sieht, andere weil die Bildqualität nicht ausreichend ist.

Wenn ich den Bleistift zu Papier bringe, beginne ich mit dem Zeichnen in Abschnitten/Etappen. Ich separiere die Gesichtszüge visuell, extrahiere Mimik und Ausdruck und setze diese wieder zusammen. Dies ist jedoch eher eine Entwicklung als eine spezifische Methode.

Die fertige Zeichnung wirkt meist wie ein Foto, geht jedoch über das "Fotorealistische" hinaus und zeigt eine subjektiv wahrgenommene Realität.

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